Von Vils über den Falkenstein

Von Vils über den Falkenstein

Ruine VilseggAn diesem wunderschönen Samstag war wieder eine der kleineren Standardtouren geplant. Von der Ortschaft Vils(A) auf die Salober Alm und über den Zirmengrad zum Falkenstein. Die normalen Wege sind recht einfach zu laufen und gut zu finden, ich habe mir jedoch hin und wieder einen anderen Weg gesucht.

Mein Ausgangspunkt liegt in Vils am Sportplatz. Von dort aus laufe ich zur alten Mühle, gehe dann aber doch noch ein Stück an der Vils stromaufwärts. Direkt an der Mühle gibt es einen Pfad zur Ruine Vilsegg und weiter zu meinem angestrebten Weg, ich möchte jedoch noch einen Blick auf die neu gestaltete Vils im Bereich zwischen Pfronten und Vils werfen. Ein riesen Projekt und noch immer wird daran gearbeitet.

Nachdem man eine kleine Schleuse, die einen Nebenarm zur Mühle entlässt, überquert hat, erreicht man schon den Abzweig „Mariengrotte“. Dieser Weg ist ein Kreuzweg mit Holztafeln, auf denen,Kreuzwegtafel hinter Glas versteckt, ein Bild und ein Sprüchlein anbracht sind, die den Leidensweg Jesu, Station für Station wiedergeben.

Nach ein paar Serpentinen kommt man zu einem Abzweig: Entweder Salober Alm oder Mariengrotte. Bis zur Mariengrotte sind es noch gut 10 Minuten, das müsste man dann wieder zurückgehen.
Da ich schon länger nicht mehr an der Grotte war entschliesse ich mich den Umweg in Kauf zu nehmen.
Kurz ver der Grotte kann man noch einen kleinen Abstecher zu einen Ausichtspunkt samt Holzbank machen und den Blick Richtung Pfronten geniessen.

Die Vilser GrotteDie Grotte selbst ist Efeubewachsen und mit kleinen Blumenterrassen geschmückt. Schon am Aussichtspunkt unten werfe ich einen Blick auf den grossen Fels in dem sich die Grotte befindet. Von der Grotte am Fels entlang führen kleine Trampelpfade am Fels entlang, diese führen zu kleinen Plastikeimern, die in den Boden eingelassen sind und wohl als Wasservorrat zum Blumengiessen dienen. Dort entdecke ich auch eine steile grasbewachsene Schneise die zwischen den Felsen nach oben führt.

Mit dem Gedanken, den Weg abkürzen zu können und nicht mehr bis zum Abstieg wieder hinunter zu müssen kraxel ich nach oben. Ich bin erleichtert, als ich sehe, dass danach keine weiteren Felsen mehr zu sehen sind und ich entschliesse mich einfach Eine Aurikeldurch den Wald nach oben zu wandern. Irgendwo muss ja schliesslich wieder der Weg kommen und tatsächlich erreiche ich ein paar Höhenmeter später einen kleinen Pfad.

Dieser führt mich bis zu einer Lichtung mit vielen jungen Buchen und ich erkenne einen Jägerstand der etwas angehoben die Lichtung überblickt. Oft wird der Pfad wohl nicht gegangen, er ist sehr schmal und ganz schön verwachsen. Durch die Bäume erkenne ich dann aber schon die Almwiesen der Salober Alm. So hab ich mir das vorgestellt.

Gestärkt mit einem Stück unter Puderzucker begrabenen Käskuchen und ner Radlerhalbe gehts weiter Die Salober AlmRichtung Falkenstein. Den Vierseenblick spare ich mir und gehe direkt über den Wiesenweg. Nach ein wenig gerader Strecke muss man nun einen kleinen Berg hinauf. Der Weg ist komplett im Wald, diesen Schatten kann ich gut gebrauchen.

Oben angekommen lichtet sich der Wald und man hat von mehreren Holzbänken aus einen fantastischen Blick Richtung der Tannheimer Gruppe und Rossberg, Brentenjoch, Aggenstein und Breitenberg. Kurz danach zweige ich vom Weg weiter oberhalb gelegen, um auf den Gipfel des Zwölferkopfs und von dort aus über den Grad weiterwandern. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind gefragt und kurz später wirds sogar ganz schön steil. Man trifft den normalen Weg und steigt dann Richtung Einerkopf hinauf. Wunderschöne Motive in allen Richtungen sind der Dank. Vom Einerkopf westlich finde ich dann allerdings keinen Weg mehr hinunter, auch nicht direkt durch den Wald und muss zurück über den Gipfel zum normalenBlick auf Ruine und Burghotel Weg. Dort unterwegs sehe ich dann aber doch noch eine kleine Möglichkeit, die muss man allerdings erst einmal von oben aus finden.

Schnellen Schrittes erreiche ich den Fahrweg zum Falkenstein. Auf die Ruine lasse ich mich an diesem Tag nicht mehr ein und laufe direkt am Kriegerdenkmal der Spielhahnjäger Richtung Mariengrotte. Von dort aus soll es meinem Vater zufolge einen fast direkten Weg, allerdings mit ner kleinen Kletterstelle, hinunter zur Schlossanger Alp geben. 5-6 Serpentinen Richtung Zirmenradweg hinunter, geht auch ein Pfad rechts ab, Manzenwegder sich immer wieder verliert, man ihn aber doch ganz gut entlang findet. Der angestrebte Weg ist das zwar leider nicht, aber ein paar Höhenmeter spare ich mir trotzdem, im Vergleich zum ausgeschilderten Weg. Über den Manzenweg gehts jetzt nach Pfronten Meilingen und zurück nach Haus.

Der Manzenweg führt sehr schön gelegen durch den Wald, des vor der Schlossanger Alp gelegenen, Buckel. Fast unten kann man noch zur Manzenstube abzweigen. Ich gehe aber Richtung Meilingen und komme im Manzenweg Abzw. Burgweg auf die Strasse. Von dort aus ist die Meilingerstrasse schnell erreicht.

Details:

Weitere Bilder sind auf Seite 2 zu finden.

Vils-Falkenstein GPS-Track (gpx)

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